Einschulung
Der Eintritt in die Grundschule ist für Eltern und Kinder ein wichtiges Ereignis und bedeutet den Beginn eines neuen Lebensabschnittes.
Um die Vorfreude auf den Schulbeginn zu steigern und eventuelle Ängste bei den zukünftigen Schulanfängern abzubauen, finden in den Monaten vor der Einschulung viele Kontakte statt.
- Tag der offenen Tür
Der Tag der offenen Tür findet unmittelbar vor Beginn des Einschulungsverfahrens statt. Hierzu werden alle interessierten Kinder und Eltern an einem Samstag in die Weilenbrink-Schule eingeladen. Neben dem offiziellen Begrüßungsprogramm haben die Kinder und Eltern die Möglichkeit, Einblick in die unterrichtliche und pädagogische Arbeit zu bekommen.
Der Tag der offenen Tür soll den Eltern Orientierung bei der Wahl der Schule bieten.
- Anmeldung der Lernanfänger
Der Stichtag entscheidet, ob ein Kind schulpflichtig ist oder nicht. Dieser Tag ist festgelegt und ist immer der 30.09. eines Jahres.
Kinder, die bis zu diesem Stichtag sechs Jahre alt sind, sind damit schulpflichtig und erhalten eine schriftliche Einladung der Stadt Bochum, sich im Sommer des Jahres vor der Einschulung an einer Schule Ihrer Wahl (offene Schulgrenzen) anzumelden. Kinder, die vorzeitig eingeschult werden sollen, bekommen keine schriftliche Einladung, sondern müssen eigenständig an der jeweils gewünschten Schule angemeldet werden. Dies geschieht in einem bestimmten Zeitfenster durch Abgabe des offiziellen Anmeldebogens.
Die Schule lädt daraufhin die Lernanfänger mit ihren Eltern zu einem Anmeldegespräch ein. Im Anmeldegespräch werden zum einen die Daten des Kindes aufgenommen und zum anderen wichtige Anhaltspunkte in der Entwicklung des Kindes festgehalten.
Eine definitive Zusage über die Aufnahme Ihres Kindes an der Weilenbrink-Schule erhalten Sie schriftlich nach Freigabe des Schulverwaltungsamtes. Da jede Schule jedoch begrenzte Aufnahmekapazitäten hat, muss über die Aufnahme ggf. entschieden werden. Als katholische Grundschule legen wir auf den christlichen Hintergrund des Kindes großen Wert. Sollten zu unserem Bedauern Ablehnungen erteilt werden müssen, erfolgen diese ebenfalls schriftlich.
- Schuleingangsdiagnostik
Zur Erstellung eines Schulfähigkeitsprofils nehmen alle angemeldeten Kinder am Schulspiel teil. In Kleingruppen durchlaufen die zukünftigen Erstklässler einen Parcours mit kleinen Aufgaben. Die Aufgaben und Spiele sollen helfen einen umfassenden Blick auf das Kind zu erlangen.
Die gewonnenen Erkenntnisse über Fähigkeiten und Fertigkeiten werden mit den Eltern in Hinblick auf mögliche Fördermöglichkeiten besprochen. Eine schriftliche Rückmeldung erhalten Eltern, bei deren Kindern ein besonderer Förderbedarf festgestellt wurde.
In dieser Zeit bekommt auch die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten ein besonderes Gewicht. Mit Einverständnis der Eltern können die Entwicklungsberichte der Kindertagesstätten an die Schule weitergeleitet werden, sodass die Schule ein umfassenderes Bild von jedem Kind erhalten kann.
Unter Einbezug dieser gewonnenen Erkenntnisse wollen die Kolleginnen und Kollegen der ersten Schuljahre den Kindern den Einstieg ins Schulleben erleichtern und sie dort abholen, wo sie stehen.
- Informationsveranstaltung für die Eltern der Lernanfänger
Im Frühjahr vor der Einschulung laden die Schulleitung, die Betreuungsleitung und die voraussichtlichen Klassenlehrer/innen zu einem Elternabend ein. Dort erhalten die Eltern Informationen über die Einschulung, die ersten Schulwochen und das Betreuungskonzept. An diesem Tag erhalten Sie auch schon die Materialliste mit den Dingen, die die Kinder für die Schule benötigen.
- Schnuppertag
Kurz vor den Sommerferien findet das Klassentierbasteln statt, wo die Kinder nun ihre Lehrer/innen und Mitschüler kennenlernen werden. Im Klassenverband wird dann das Klassentier gebastelt.
- Einschulung
Der Einschulungstag beginnt mit einem gestalteten Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul. Im Anschluss daran findet eine Begrüßungsfeier in der Aula statt. Nach der Begrüßung gehen die Kinder mit ihrem/ihrer Klassenlehrer/in in die Klasse und erleben dort ihre erste Schulstunde.
Für die Eltern und Angehörigen der Erstklässler wird in der Betreuung Kaffee und Kuchen angeboten, organisiert von den Eltern der letzten ersten Klassen.
Schüler/innen der 4. Klassen übernehmen Patenschaften für die Erstklässler und stellen schon vom ersten Schultag Kontakte zu den Erstklässlern her. Kurz nach der Einschulung findet eine gemeinsame Kennenlernstunde statt, in der sich die beiden Klassen kennenlernen und in der die Paten ihren Patenkindern Briefe übergeben, in denen sie sich vorstellen. Während der ersten Schulwochen helfen sie bei der Orientierung in der Schule und auf dem Schulhof; sie sind Ansprechpartner und Kontaktperson. Im Laufe des ersten Schuljahres finden immer wieder gemeinsame Aktionen statt.